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Wanderungsbewegungen der Maiwegs 17.-19. Jahrhundert


Wie bereits auf der Seite Orte tabellarisch dargestellt, taucht der Name Maiweg zwischen 1635 und 1675 (also grob gesagt:) in den ungefähren Grenzen einer Generation in der Region um Altena/Lüdenscheid fast gleichzeitig mehrmals auf. Eine familiäre Verbindung dieser "ersten 4 Maiwegs" ist naheliegend, aber nicht bewiesen.

  •  Diedrich Maiweg in Mühlenrahmede

  •  Peter Mayweg in Nettenscheid

  •  Jakob und Hermann Mayweg in Ihmert

  •  Mauritz Mayweg in Evingsen

kann noch nicht dargestellt werden, wenngleich sie wohl unterstellt werden kann.

Abwanderungen von Ihmert

Die erste Abwanderung kann mit Caspar Hermann Mayweg nachvollzogen werden, der 1733 erstmals in den Kirchenbüchern von Ohle erwähnt wird. Caspar Hermann Mayweg, der Sohn von Jakob Mayweg ist vermutlich nach dem Tod seiner ersten Frau nach Ohle gezogen. Dort begründete er den Familienzweig der Familie Mayweg, die sich heute auch noch - im Gegensatz zu unserer Familie mit "ay" schreibt. Die Entwicklung dieses Familienzweiges wurde von Albrecht von Schwartzen aufgezeichnet, der die Ohler Kirchenbücher als Familienbücher zusammengestellt hat; ein Teil seiner Aufzeichnungen sind auf einer Plettenberger Website veröffentlicht. Eine zweite Quelle ist das Buch von P.D. Frommann "Von der Hünenburg auf dem Sundern bei Ohle und ländlichen Siedlungen in ihrer Umgebung", erschienen im Verlag Buchhandlung Hans Plettendorff, Plettenberg 1949.

Die zweite Abwanderung von Ihmert ist mit Johann Caspar Adolf dokumentiert, dessen Hochzeit 1761 in Remscheid erwähnt wird. Dort verläuft sich die Spur seiner Familie.

 

Abwanderungen vom Nettenscheid

Johann Wilhelm Meyweg (Enkel von Peter Mayweg) siedelt sich in Eilpe bei Hagen an und wird dort erstmals 1757 in den Kirchenbüchern erwähnt. Peter Wilhelm Meiweg (vermutlich der Sohn von Johann Wilhelm Meyweg) zieht nach Wupperfeld, um dort zu heiraten. Sein erster Sohn Peter Wilhelm wird 1793 noch in Wupperfeld geboren, seine Tochter Josina Wilhelmina Friderica wird 1801 bereits in Ülzen geboren, ebenso wie sein drittes Kind Heinrich Caspar Friedrich Wilhelm 1807. Nur der Tod von Peter Wilhelm sen. im Jahr 1813 in Ülzen ist im Kirchenbuch dokumentiert. Die Spuren seiner Familie verlieren sich hier.

 

Ohne Verbindung

Zeitlich früher, aber ohne klare Zuordnung zu den o.g. vier Maiweg-Stämmen wird Hinrich Maiweg bereits 1742 in den Kirchenbüchern von Cronenberg bei Wuppertal erwähnt.

 

 

 


© Harald Maiweg / zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 09. November 2005